2024 ging es darum, den Wert von FinOps zu beweisen. 2025 ging es dagegen darum, es zu skalieren.
In der gesamten FinOps-Community verlagerte sich die Diskussion von „Wie optimieren wir die Cloud-Kosten?“ auf „Wie operationalisieren wir die finanzielle Verantwortlichkeit für alles, was wir ausführen?“ Die Cloud-Ausgaben wuchsen weiter, bei KI-Workloads kam es zu einer Beschleunigung und FinOps-Teams sollten immer umfassendere Aufgabenbereiche übernehmen, wobei die Teams oft nicht mitwuchsen.
Vor diesem Hintergrund wurde 2025 für CloudHealth zu einem entscheidenden Jahr. Nicht nur im Hinblick auf die Produktinnovationen, sondern auch darauf, wie sich die Plattform entwickelte, um mit dem realen Druck umzugehen, dem sich moderne FinOps-Anwender ausgesetzt sahen.
FinOps im Jahr 2025: mehr Umfang, mehr Komplexität, höhere Erwartungen
Im gesamten Jahr 2025 wurden FinOps-Teams in neue Richtungen gedrängt:
- Verwaltung von Cloud-, SaaS- und zunehmend von KI-Ausgaben
- Unterstützung mehrerer Stakeholder, nicht nur der technischen und finanziellen Seite
- Umstellung von Ad-hoc-Optimierung auf wiederholbare Governance
- Skalierung von FinOps-Abläufen über Unternehmen, Regionen und Kunden hinweg
Diese Entwicklung erforderte Tools, die mehr können, als oberflächliche Einsparmöglichkeiten zu erkennen. Anwender brauchten Klarheit, Geschwindigkeit und Kontext, insbesondere als FinOps auf der Führungsebene immer präsenter wurde. Der Fokus von CloudHealth im Jahr 2025 spiegelte diesen Wandel direkt wider.
Eine neue CloudHealth-Erfahrung für eine neue FinOps-Ära
Einer der prägendsten Momente des Jahres kam im Juni, als CloudHealth die neue CloudHealth-Erfahrung auf der FinOps X vorstellte. Die aktualisierte Erfahrung wurde für moderne FinOps-Anwender entwickelt und führte eine neu gestaltete Benutzeroberfläche und KI-gestützte Funktionen ein, durch die sich sowohl für erfahrene Nutzer als auch FinOps-Neulinge die Abläufe reibungsloser gestalten sollten.
Zu den wichtigsten Ergänzungen gehörten:
Intelligent Assist
Eine Schnittstelle für natürliche Sprache, mit der Nutzer Fragen zu ihren Cloud-Daten stellen und relevante Einblicke oder Empfehlungen zu bewährten Vorgehensweisen erhalten können
Smart Summary
Ermittelt, was die Cloud-Kosten antreibt, wie sie sich im Laufe der Zeit verändern und wo Handlungsbedarf besteht
Asset Explorer
Bietet Sichtbarkeit auf Ebene der Assets und hilft dadurch, Beziehungen, Lücken beim Tagging und zu wenig genutzte oder Zombie-Ressourcen in verschiedenen Umgebungen zu erkennen
Diese Fähigkeiten spiegelten gemeinsam einen umfassenderen Wandel bei den FinOps-Tools wider: Es geht nicht mehr nur um Dashboards allein, sondern darum, Erkenntnissen und Handeln eine Richtung zu geben.
Skalierung unterstützen: stärkerer Fokus auf Partner und MSPs
Ein weiteres Thema war im Jahr 2025 eindeutig die Skalierung, insbesondere für Managed Service Provider im Bereich FinOps. Da Partner immer mehr Kunden, mehr Umgebungen und mehr Verantwortung für die finanzielle Governance übernahmen, führte CloudHealth neue Funktionen ein, um die Wiederholbarkeit und betriebliche Effizienz zu unterstützen, einschließlich:
- Content Packages, mit denen Partner Berichte und Dashboards programmgesteuert an andere weitergeben können
- „Statements“-Seite und -API, die eine klare Sichtbarkeit der endgültigen Abrechnung über Mandanten hinweg bieten
- Channel Customer Perspective, die hilft, sicherzustellen, dass jeder Euro korrekt auf die Kundenumgebungen verteilt wird
Bei diesen Verbesserungen ging es nicht nur um Funktionen, sondern auch darum, zu erkennen, dass FinOps, wenn es im großen Maßstab eingesetzt wird, Automatisierung, Konsistenz und Sichtbarkeit über Mandanten hinweg erfordert, nicht zusätzlichen manuellen Aufwand.
KI, Automatisierung und Reduzierung betrieblicher Reibungspunkte
Da KI 2025 in Cloud-Umgebungen immer wichtiger wurde, investierte CloudHealth weiter in Funktionen, die Teams helfen, die Komplexität zu verstehen und zu steuern, die den manuellen Aufwand aber nicht erhöhen.
Auch Branchenanalysten wurden darauf aufmerksam. In einem Beitrag im November hob HyperFRAME den Fokus von CloudHealth auf KI-gestützte Berichterstattung und MSP-Förderung hervor und betonte die konkreten Auswirkungen der Reduzierung sich wiederholender Arbeiten an der Einrichtung, der Mandantenbereinigung und der Umgestaltung von Berichten.
Für FinOps-Teams, die mit der Skalierung zu kämpfen haben, schlugen sich diese Verbesserungen direkt in einem höheren Durchsatz, weniger Fehlern und schnellerer Entscheidungsfindung nieder – alles Ergebnisse, die ebenso wichtig sind, wie bloße Kosteneinsparungen.
Was uns 2025 über die Zukunft von FinOps gelehrt hat
Rückblickend hat 2025 einige entscheidende Annahmen darüber bestätigt, in welche Richtung sich FinOps entwickelt:
• Sichtbarkeit allein reicht nicht mehr aus – Teams brauchen Kontext und Orientierungshilfe
• KI erhöht die Komplexität erst, bevor sie sie vereinfacht
• Die Reife von FinOps hängt von Automatisierung ab, nicht von Heldentaten
• Skalierbare Vorgehensweisen sind genauso wichtig wie punktuelle Optimierung
Die Entwicklung von CloudHealth im Laufe des Jahres spiegelte diese Tatsachen wider und stimmte Produktinnovationen darauf ab, wie FinOps heute umgesetzt wird und wie es sich voraussichtlich in Zukunft entwickelt.
Den Schwung ins Jahr 2026 mitnehmen
Für CloudHealth bleibt der Fokus auch im Jahr 2026 unverändert: Unternehmen dabei helfen, Cloud-, KI- und Technologieausgaben in einen messbaren geschäftlichen Wert umzuwandeln. Die Lehren des Jahres 2025 beeinflussen mit weiteren Investitionen in KI-gestützte Einblicke, Sichtbarkeit auf Ebene der Assets, Partnerförderung und Community-Engagement bereits, was als Nächstes kommt. Denn während es 2025 darum ging, FinOps zu skalieren, geht es 2026 darum, es aufrechtzuerhalten.